Aromatherapie

 

Was ist Aroma Therapie

 

Bei der Aroma Therapie werden reinste ätherische Öle zusammen mit einem Trägeröl
in den Körper einmassiert.

Beide Elemente – ätherische Öle wie auch Trägeröle – werden sorgfältig ausgesucht und entfalten jeweils Ihre spezifische Wirkung.
Die Aufnahme der ätherischen Öle erfolgt sowohl durch die Haut als auch durch die Lunge. Besonders interessant hierbei ist, daß die ätherischen Öle die Blut-Hirn-Schranke durchdringen können und direkt auf das Gehirn und Zentralnervensystem einwirken – somit eine Änderung der Hirnaktivität bewirken.
Die ätherischen Öle können also auf zweierlei Weise wirken:

  • Regulation der Psyche

  • Regulation bei körperlichen Beschwerden

    Im folgenden ein kleiner Einblick in die psycho-regulativen Wirkungen ätherischer Öle: (1)

    Muskatellersalbei, Jasmin, Patchouli, Ylang-Ylang: wirken sinnlich anregend, stimulieren die Endorphin-Ausschüttung über die Hypophyse.

    Bergamotte, Weihrauch, Geranie, Rosenholz: wirken über den Hypothalamus regulierend und stimmungshebend auf das Gesamtsystem, sind hilfreich bei Angst und Depressionen, Stimmungsschwankungen, gestörtem Periodenzyklus und Störungen in den Wechseljahren.

    Grapefruit, Jasmin, Rose, Muskatellersalbei: regen den Thalamus und das Encephalin-System an.
    Anwendung bei Melancholie, Stimmungsschwankungen, Mangel an Vertrauen.

    Schwarzer Pfeffer, Zitrone, Pfefferminze, Rosmarin: wirken auf die Amygdala und Hippocampus Region des Gehirns und sind hilfreich bei geistiger Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisschwäche.

    Kamille, Lavendel, Majoran, Orangenblüten: wirken beruhigend und stimulieren den Raphe-Nucleus im Gehirn und die Serotonin Ausschüttung. Anwendung bei Angst, Streß, Schlaflosigkeit, seelischer und körperlicher Anspannung, Ärger, Zorn, Groll, Reizbarkeit.

    Kardamom, Wacholder, Lemongrass, Rosmarin: wirken stärkend und kräftigend. Sie stimulieren den Locus-Ceruleus und das Noradrenalin-System und sind hilfreich bei Antriebsschwäche, Langeweile, Trägheit, Abwehrschwäche.

     

    Weiterhin haben die ätherischen Öle auch vielfältige Wirkungen direkt auf der körperlichen Ebene.

    Da generell bei allen entzündlichen Prozessen die Durchblutung erhöht ist, finden die ätherischen Öle leicht dorthin und können z.B. das Enzymsystem stimulieren.

     

    Auch die benutzten Trägeröle haben jeweils sehr spezifische Wirkungen auf den Körper, und die wichtigsten sollen hier kurz vorgestellt werden:

    Jojoba-Öl: hat entzündungshemmende, antiallergene Eigenschaften, stabilisiert den Fett- und Feuchtigkeitsmantel der Haut, pflegt und nährt.

    Mandelöl: pflegt und nährt, gut bei Durchblutungsstörungen

    Johanniskrautöl: hilfreich bei Entzündungen, rheumatischen Beschwerden, Nervenschmerzen, Durchblutungsstörungen, ist wundheilend und psychisch aufhellend.

(1) Freies Institut für Aromatherapie Köln

 

Geruchsstimuli erreichen das limbische System im Gehirn und veranlassen dort die Ausschüttung von Neurotransmittern - darunter Enzephaline, Endorphine, Serotonin und Noradrenalin. Enzephaline reduzieren Schmerzen und bewirken ein angenehmes, euphorisches Gefühl. Auch Endorphine reduzieren Schmerzen und rufen ein Gefühl des Wohlbefindens hervor. Serotonin hilft bei der Entspannung und der inneren Ruhe. Noradrenalin wirkt als wachhaltendes Stimulanz.